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Vergleich der Arbeitsweise von versch. CAD-Systeme

Traumhaus-Planer (Arcon) vs. Volumen-Modeller (Allplan/ArchiCAD/ADT)

Im Gegensatz zu den "Traumhaus-Planern" (wie z.B. Eleco®, Arcon®, TechnoCAD®, u.ä.) können mit
LTplus architektur, Entwurf und Werkplanung mit ein und demselben Werkzeug in 2D und 3D erstellt bzw.
wie mit einem elektronischen Stift gezeichnet werden. Bei den "Traumhaus-Planern" können zwar auch
fachfremde Laien ein Gebäude zusammenklicken, eine normgerechte und detaillierte Weiterbearbeitung
ist dann aber meist nicht, oder nur unter Zuhilfenahme von kostenpflichtigen Zusatzprogrammen, möglich.

"Objektorientierte Volumen-Modeller" (z.B. AutoCAD ADT, AllPlan®, ArchiCAD®, VectorWorks®, u.ä.)
erfüllen diese Aufgaben da schon eher. Hier ist aber zu bedenken, daß auch diese Systeme nur den Det-
aillierungsgrad darstellen können, den Sie bereits im 3D-Entwurf konstruiert haben, d.h. ein automatisch
generierter Schnitt durch ein schnell zusammengeklicktes Gebäude zeigt auch bei diesen Programmen nur
ein undetailliertes 2D-Abbild dieses Modells. Die Detaillierung ist bei diesen Systemen ebenso wie der
Entwurf, aufgrund ihrer meist allgemein gehaltenen und deshalb eher unkomfortablen 2D-Werkzeuge, oft
ein recht aufwändiges Unterfangen...

LTplus architektur ist ein 2D/3D-Zeichenprogramm, das im Gegensatz zu den "Traumhaus-Planern"
und den "Objektorientierten Volumen-Modellern" einfachste Bedienung mit allen Vorteilen eines elektro-
nischen Systems verbindet. So kann man mit wenig CAD-Grundwissen schon nach kurzer Zeit den Entwurf
bis zur detaillierten Werkplanung umsetzen.

Die gewonnenen Erfahrungen sind bei LTplus architektur aufgrund seiner offenen Strukturen
nicht produktspezifisch, also nur beim jeweiligen kommerziellen Produkt anwendbar, sondern
allgemein auf alle CAD-Programme übertragbar. Mit der hier gewonnenen fundierten CAD- und
Computer-Erfahrung kann dann bei Bedarf, auch noch eines der erheblich teureren kommer-
ziellen Programme gezielt ausgewählt und dann auch zusätzlich eingesetzt werden.
 

Es geht auch anders - jeder Aufgabe ihr angemessenes Werkzeug...

 


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Lizenzunterschiede...

Um auf die individuellen Bedürfnisse der Kollegen eingehen zu können werden auch von der ArchitektenInitiative e.V. verschiedene Versionen angeboten. Die nachfolgende Übersicht
soll die Unterschiede aufzeigen :
 

Versions-Vergleich : Unterschiede der einzelnen LTplus-Versionen...

 

LTplus
architektur
LTplus
StandAlone

Vollversion
LTplus
StandAlone
Upgrade
Update
LTplus
StandAlone


EduVersion
LTplus
intelliCAD
PureVersion
Professional
LTplus für
AutoCAD/LT
IntelliCAD
ProgeCAD

Ist die LTplus architektur StandAlone Vollversion enthalten ?

ja

ja

ja

ja

nein

Sind Architektur-Module enthalten ?

ja

ja

ja

nein

ja

Ist ein zusätzliches Programm nötig ?

nein

ja
ein älteres LTplus

nein

nein

ja
ein CAD - s.o.

Darf das Programm kommerziell genutzt werden ?

ja

ja

nein
Upgrade für 300.-€ nötig

ja

ja

           

Preise
Stand 10/2011

 
590.- inkl. MwSt
inkl. IntelliCAD PRO
© ArchitektenInitiative

300.- EUR

290.- EUR

290.- EUR

290.- EUR

 

LTplus intelliCAD PureVersion Professional V11

LTplus intelliCAD V11 PureVersion Professional, das deutsche IntelliCAD der ArchitektenInitiative e.V. enthält
keine Architektur-Module, d.h. mit diesem Paket erhalten Sie eine vollwertige StandAlone-Vollversion zum allg.
Gebrauch, bei der lediglich die architekturspezifischen Funktionen fehlen, wie z.B. die Symbolbibliotheken
Architektur, Türen, Fenster, Städtebau. Ein günstiges UpGrade auf die LTplus architektur Vollversion ist möglich.
Die PureVersion wendet sich damit weniger an Architekten, sondern allgemein an Anwender, die ein vollwertiges
CAD-System
zu einem besonders günstigen Preis benötigen...

 

Demo-Versionen & Test-Versionen ?

Den Programmier- und Marketing-Aufwand  für Testversionen und Vorführungen haben wir, als nicht-kommerzieller
Verein, dann doch lieber in die Software selbst investiert. Testversionen und
Vorführungen wurden bewußt in der
Satzung ausgeschlossen, zum einen da die Architekten-Initiative das Programm inklusive Quellcode und ohne
Kopierschutz oder Hardwarelock (Dongle)
an die Kollegen weitergibt, zum anderen aus Kostengründen - und
natürlich auch um uns von den kommerziellen Anbietern deutlich abzugrenzen.

Von kommerziellen Anbietern bereitgestellte Testversionen sind dagegen meist erheblich im Funktionsumfang
eingeschränkt und müssen nach Ablauf der Testphase für viel Geld an Ihre momentane Hardware gebunden und
per Registrierung explizit freigeschaltet werden. Dieser Vorgang ist dann bei jeder Installation bzw. bei jedem
Austausch von Hardware-Komponenten erneut notwendig. Diese Möglichkeit wird obendrein von den meisten kom-
merziellen Anbietern auf ca. 2 Jahre begrenzt, d.h. wenn Sie keinen Wartungsvertrag mit Update-Zwang abschlies-
sen, funktioniert ein solches Programm nach einem Rechner- oder Komponentenwechsel nicht mehr.

Die ArchitektenInitiative e.V. setzt dagegen auf kostenlose Demo-Versionen, die die Funktionen der Programme 1:1
bei der professionellen Arbeit zeigen und beschreiben. Die jeweilige LiveDemo spart die Zeit der Einarbeitung in
z.B. AutoCAD/LT, MS-Access oder IntelliCAD, und erklärt wie man professionell mit dem jeweiligen System arbeitet.
Die Demo-Version zeigt damit alles was das Programm leistet - nicht mehr und nicht weniger...

 

Referenzadressen & Vorführungen ?

Die kostenlose Demo-Version, zeigt und erklärt bereits die Funktionen der Programme 1:1 bei der professionellen
Arbeit. Adressen von Kollegen geben wir, wie im
AI Konzept beschrieben ( siehe unter
DATENSCHUTZ ) , definitiv
nicht weiter.

 

Kein Hardware-Lock (Dongle), Registrierungs-, oder Updatezwang

Alle Programme der ArchitektenInitiative e.V. werden unkompliziert, inklusive Quellcode und ohne Kopierschutz
oder Hardware-Lock (Dongle) an die Kollegen weitergegeben. Es gibt bei uns auch keinen Registrierungs-, oder
Updatezwang.

 

es geht auch anders...

 


 

 

 

  IntelliCAD vs. BricsCAD, ZWcad, ...

Die meisten IntelliCAD-Anbieter beschäftigen sich seit dem ersten Release wohl mehr mit der Vermarktung, anstatt bekannte
Fehler zu beseitigen, oder sie entscheiden sich für eine konsequente Umfirmierung (BricsNET, BricsCAD, BricsSYS, ...) um
einer notwendigen Programmverbesserung zu entgehen -
Marketing genügt hier wohl...
 

Das belgische Unternehmen Bricsys NV  bietet ein kommerzielles IntelliCAD als direkte Konkurrenz zu AutoCAD an, d.h. es
wird versucht sich diesem sowohl in der Arbeitsweise als auch preislich immer mehr anzunähern.

Dies ist wohl auch der Grund warum die Marketingabteilung von Bricsys NV  kaum noch auf unsere Bedürfnisse als Anwender
achtet, wie z.B. flexible einfache und schnelle Bedienung des Programmes. Im aktuellen BricsCAD werden, wie auch beim
kleinen AutoCAD LT 2010 immer mehr nützliche Funktionen entfernt oder durch umständlichere ersetzt, sodaß für Drittanbieter
kaum noch die Möglichkeit besteht beispielsweise eine komfortable Architektur-Applikation zu entwickeln. Damit bleibt das
Angebot auf die von BricsCAD und deren Partnern entwickelten Applikationen beschränkt.

Gleiches gilt für den chinesischen Hersteller
ZWSOFT. Dieser hat seinen Sitz in Guangzhou, China und weitere Niederlass-
ungen in Beijing, Shanghai, und Wuhan. Auch dieser kommerzielle Anbieter versucht mit einem **
proprietären IntelliCAD

Kunden in Deutschland an sich zu binden.


Als **
proprietär werden IntelliCADs bezeichnet , die stark vom ITC-Quellcode abweichen und nicht mehr vollständig AutoCAD-
kompatibel und offen programmierbar sind, d.h. diese IntelliCADs haben folgende massive Einschränkungen für uns Anwender :
 

  • gewohnte, flexibel und professionell einsetzbare Standard-Befehle werden aufgrund von Marketing-Überlegungen durch
    "neue Features", also meist umständlichere Eigenentwicklungen ersetzt
     

  • Lisp wird verschlüsselt eingesetzt, ist damit von der jeweiligen Compiler-Version abhängig und kann durch diesen in
    seiner Funktion massiv eingeschränkt werden. Frei verfügbare Programme aus dem Internet sind meist nicht mehr ohne
    aufwändige Anpassung lauffähig
     

  • Ergänzung und Anpassung der Programmoberfläche durch Drittanbieter, oder den Anwender selbst, wird erschwert oder
    unmöglich gemacht. So können z.B. Menüdateien und Icons nicht mehr automatisch eingebunden werden, weil in den
    MNUs der Zeilenumbruch für komplexere Makros nicht mehr zulässig ist und die Pfade zu den Icons einzeln, manuell
    und immer absolut vom Anwender angegeben werden müssen.
     


Damit sind für diese proprietären IntelliCADs massive Anpassungen in der jeweiligen Programmierung notwendig, die sich nur
noch für kommerzielle Anbieter auszahlen, weil diese in erster Linie an einer effektiven Kundenbindung und Vermarktung inter-
essiert sind.

Aufgrund dieser neuen Marketing-Features ist es sogar Bricsys NV selbst, seit 2007 nicht mehr möglich seine bisher
vertriebene Architektur-Applikation BricsCAD-Architecturals auf den neueren hauseigenen BricsCAD-Versionen zum
Laufen zu bringen !
 

Es geht auch anders...
 

 


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eine kleine Entscheidungshilfe...


Da aufgrund des Preis-/Leistungsverhältnis bei den meisten Kollegen nur zwischen
LTplus architektur StandAlone und LTplus architektur für AutoCAD LT gewählt wird,
soll hier auch nur für diese eine kleine Hilfe zur Entscheidungsfindung gegeben werden.

Auch die ArchitektenInitiative hat eine Lizenz für den CAD-Kern von LTplus-IntelliCAD-
2000
erworben. Die IntelliCAD-2000-CAD-Engine wurde von der Visio-Corporation, dem
grössten Hersteller von Grafik-Software, vertrieben und mit der Non-Profit-Organisation
ITC (IntelliCAD Technology Consortium) zunächst bis 2001 als OpenSource ins Netz
gestellt. Visio wurde mittlerweile von Microsoft übernommen und firmiert nun als Micro-
soft's VisioDivision.

Damit kann LTplus architektur V11 als StandAlone Vollversion weitergegeben
werden, d.h. ein zusätzliches Programm wie z.B. AutoCAD LT ist nicht erforderlich. 

 

Preis...

In LTplus architektur V11 StandAlone ist der LTplus-IntelliCAD-2000-Kernel bereits
enthalten, d.h. die zusätzlichen Kosten für ein AutoCAD LT (ca. 1700.-EUR) fallen auch
für die ArchitektenInitiative weg. LTplus kann deshalb noch günstiger an Kollegen
weitergegeben werden. Daneben ergibt sich der günstige Preis zusätzlich aus der
Tatsache, daß die ArchitektenInitiative e.V. keine kommerzielle Firma, sondern eine
echte Non-Profit-Vereinigung ist.

 

Leistung...

In der LTplus architektur V11 StandAlone konnten die Architekturfunktionen
komfortabel umgesetzt werden, weil der
LTplus-IntelliCAD-2000-Kernel, anders als
AutoCAD LT,
über mächtige Programmiersprachen erweitert werden kann.

Die Anpassung und Erweiterung des stabilen LTplus-IntelliCAD-2000-Kernels geschieht
mittels der Programmiersprachen C++ , COM, ADS, und LISP. Letztere ist schnell
erlernbar und damit ideal um als Anwender eigene Wünsche auch schnell selbst
umzusetzen. Der LISP-Quellcode wird an die Kollegen weitergegeben, so daß diese
auch unter Zuhilfenahme von kostenlos im Internet erhältlichen LISP-Beispielen, das
Programm an ihre eigenen Bedürfnisse anpassen können.

AutoCAD LT ist nur per "DIESEL", einer minimalen englischen Programmiersprache
mit eingeschränktem Befehlssatz, zu programmieren bzw. zu erweitern - wodurch
sich die von Autodesk beabsichtigten Einschränkungen gegenüber LTplus architektur
2011i
StandAlone erklären.
 

  LTplus architektur StandAlone Vollversion LTplus architektur
für AutoCAD LT 2004-2012
Pures AutoCAD LT ohne
Bau-Applikation !
Architektur-Module:

Wand, Öffnung, Tür, Fenster, Treppe, Sturz, Brüstung, Stahlprofile, Aussparung, Städtebau, Werkplanung, Architektur-Symbole, Bewehrung, Mengenermittlung, Stücklisten, u.v.m., ...

 

ja

 

 

ja

 

 

nein
Elemente müssen
mühsam selbst erstellt werden

 

Baugerechte Bemassung

ja

ja

nein

AutoCAD Befehlszeile

ja

ja

ja

AutoCAD Menü

ja

ja

ja

Autodesk Development System (ADS)

ja

nein

nein

Tools, z.B. Vektorisierung

ja

ja

nein

AutoCAD DWG's v. 2.5 - 2009

ja

ja

ja

DWG als natives Dateiformat

ja

ja

ja

Darstellung von Rasterbildern

ja

ja

ja

AutoLISP (inkl. DCL)

ja

nein

nein

MTEXT inkl. externem Editor

ja

ja

ja

Layer Explorer

ja

ja

ja

Blockverwaltung

ja

ja

ja

Bau-Schraffuren

ja

ja

nein

AutoCAD 3D Operationen

ja

nein

nein

3D-Körper

ja

ja

nein

Kontextmenü

ja

ja

ja

Script Recorder

ja

nein

nein

Anpassung von Menü, Werkzeugkästen,...

ja

ja

ja

Schnellzugriff Layereigenschaften

ja

ja

nein

Freihandskizzen

ja

nein

nein

SketchIT

ja

nein

nein

Kotenbemassung

ja

nein

nein

Quick-Kettenbemassung

ja

nein

nein

Datenbankanbindung

ja

nein

nein

Layer-Projekt-Status

ja

nein

nein

Quick Render

ja

ja

ja

Verdeckte Linien

ja

ja

ja

Bau-Bemassung (Hochzahl)

ja

ja

nein

Vektorisierung Lagepläne

ja

ja

nein

PDF Import

ja

ja

nein

DXF Import

ja

ja

ja

HPGL Import

ja

ja

nein

3D-Freiform-Modeller:

Boolesche Operationen, Shading, Render,
Raytrace, Animationen, Walkthrough, Präsentation,
Materialien und Texturen

ja

nein

nein

Kostenlose Hotline

ja

ja

nein

Updateberechtigung unabhängig von der vorhandenen Version

ja

ja

nein

Deutschsprachige Version

ja

ja

ja

       

Preise
Stand 10/2011

  590.- inkl. MwSt
inkl. IntelliCAD PRO
© ArchitektenInitiative

290.- inkl. MwSt
zzgl. ca. 1700
.-
für AutoCAD LT

ca. 1700.-
nur AutoCAD LT
© Autodesk Inc. USA

 

 

Vergleich...

Wie man sieht gibt es beim kleinen AutoCAD LT keinen Zusammenhang zwischen Leistung und Preis,
dieser wird wohl eher über eine aufwendige Marketingorganisation durchgesetzt.

Der LTplus-IntelliCAD-2000-Kernel kann mit der komfortablen und weltweit etablierten Sprache
"AutoLISP" erweitert werden. Programmerweiterungen für spezielle Aufgabenbereiche, Workarounds
zur allgemeinen Funktionserweiterung, oder einfach nur Ihre individuelle Anpassungen, können
deshalb leicht selbst erstellt, oder in riesiger Auswahl, meist kostenlos, aus dem Internet bezogen
werden.

Daneben können Sie erweiternde Funktionen mit C++ direkt, oder jeder anderen Hochsprache via
COM-Schnittstelle erstellen. Auch über VBA, enthalten in den anderen Produkten der Microsoft-
Office-Familie, kann Microsoft's IntelliCAD von diesen direkt angesteuert werden.

Alle eingesetzten Programmiersprachen bedienen sich, wie bei der gesamten Microsoft-Office-Familie
gewohnt, des engl. Befehlssatzes des jeweiligen Programmes. Einer individuellen Anpassung sind
damit kaum noch Grenzen gesetzt. So wird beispielweise die eingeschränkte Funktionalität der Undo-
Funktion, durch eine zusätzliche Zurück-Funktion innerhalb der komplexen Architektur-Funktionen
unterstützt, um ein rein von Windows abhängiges Verhalten der Funktion weitestgehend zu verhindern.
Die originäre Undo-Funktion von IntelliCAD wird von Windows selbst über die von Microsoft unabhängig
aktualisierten Microsoft-Foundation-Classes gesteuert, und ist damit bekanntermassen bei komplexen
Funktionsabläufen stark von der jeweiligen Hard- und Software-Konfiguration des jeweiligen Windows
Arbeitsplatzes abhängig.

Es geht auch so...

 

 

 

Fazit...

Wer also bereits eine AutoCAD LT Version besitzt, bauspezifisch aber genauso wie gewohnt weiter-
arbeiten möchte, auf Erweiterungen durch kostenlose LISP-Programme aus dem Internet oder aus
Fachzeitschriften verzichten möchte, dürfte mit LTplus architektur für AutoCAD LT bereits zufrieden
sein. Die Nutzung von purem AutoCAD LT ohne eine Architektur-Applikation ist ein mühsames Unter-
fangen...

Sollten Sie aber kein AutoCAD LT besitzen, Wert auf mehr Unabhängigkeit durch professionelle
Programmiersprachen wie LISP und C++ legen, und Interesse an der Weiterentwicklung von nicht-
kommerziellen Programmen haben, dann sollten Sie LTplus architektur StandAlone nicht nur wegen
wegen des erheblich günstigeren Gesamtpreises in Betracht ziehen.

 


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HARDWAREANFORDERUNGEN

 

Die Anforderungen sind nicht sonderlich hoch, hier ist in erster Linie
die Qualität und die Abstimmung der Komponenten ausschlaggebend.

Unsere Bürorechner und Baustellen-Notebooks haben wir natürlich nicht
bei "GEIZ IST GEIL" ,  "ICH BIN DOCH NICHT BLÖD"
***  oder noch
schlimmer im Lebensmittelgroßmarkt beschafft, sondern wurden vom
Fachhändler vor Ort nach den individuellen Bedürfnissen eines professio-
nellen CAD-Rechners zusammengestellt.

Da spezielle CAD-Grafikkarten kaum noch vertrieben werden, richtet
sich hier die Auswahl nach der Unterstützung der openGL-Schnittstelle,
die bei CAD-Systemen für eine schnellere Bildschirmdarstellung beim
Zoomen Verwendung findet. Die in erster Linie für Computer-Spiele opti-
mierte Massenware unterstützt diese vektororientierte Darstellung häufig
nur noch rudimentär. Grafikkarten mit einem Grafikprozessor von ATI
bzw. AMD liefern hier meist gute, auch auf openGL hin optimierte Leistung,
und bieten auch aktuelle Treiber-Updates an. Aktuell auf CAD hin optimiert
ist beispielsweise die ATI FirePro - Info herstellerneutral aus Wikipedia :
FirePro ist ein Markenname der Firma Advanced Micro Devices (AMD) für
professionelle Grafikkarten. ATI FirePro 3D bezeichnet eine Serie professio-
neller 3D-Grafikkarten, welche für verschiedene Anwendungen aus den Berei-
chen CAD/CAM/CAE, Animation, Visualisierung, Simulation etc. zertifiziert
sind. Für Spiele oder normale Büroanwendungen bringen diese Karten dage-
gen keinerlei Vorteile, obwohl sie wie ihre Radeon-Brüder auch Direct3D be-
herrschen. Die FirePro 3D ist der Nachfolger der bisherigen ATI FireGL.

Von AMD gibt es jetzt mit der ATI FirePro V 4900 auch eine günstige Karte
(ca. 200.-€) für den CAD-Profibreich. Als weitere aktuelle hochwertige Main-
stream Karten wären zu nennen: AMD Radeon HD 6950 und NVIDIA GeForce
GTX 560 Ti (Stand 11/2011).

Lassen Sie sich hier von Ihrem Fachhändler beraten und recherchieren Sie
die angebotene Karte auch schnell selbst im Internet. Hier finden Sie dann
beispielsweise unter www.pcwelt.de folgende Kurzbeschreibung zu einer
NVIDIA-Grafikkarte:

"Der Name Geforce4 460, dessen Codename NV 17 lautet, ist ein wenig
irreführend. Denn eigentlich ist er der direkte Nachfolger des Geforce 2 MX
und hat eigentlich mit der Geforce 4-Serie nichts zu tun, da dieser wichtige
Features der GeForce3 oder der Geforce4 TI nicht implementiert hat. So
fehlen Vertex- und Pixel-Shader, die die Grafikkarte zum DirectX-Paket
kompatibel machen. Daher ist der Geforce 4 MX eher für den Business-
und Office-Bereich geeignet..."


Office soll heissen: für professionelle CAD-Systeme ebenso ungeeignet
wie ein Onboard-Grafik-Chip ! Lesen Sie dazu auch den Beitrag im AI-Forum.
 

Beispiel:

In unseren Bürorechnern nutzen wir z.B. immer noch von AMD/ATI die
Radeon X 1950, HD 4870, div. FirePro's  und von NVIDIA die GeForce 6800,
7800 und div. Quadro's .

Zum Vergleich verschiedener Grafikkarten mit empfehlenswerten Karten,
die trotz älteren Datums immer noch ausreichen, sehen Sie sich beispiels-
weise die nachfolgenden Seiten an:

http://www.computerbase.de/artikel/grafikkarten/2009/test_13_grafikkarten/

http://www.tweakpc.de/hardware/tests/graka/sapphire_radeon_x1950_pro/s05.php

http://www.pcwelt.de/start/computer/grafikkarte/praxis/143230/so_finden_sie_die_richtige_grafikkarte/

http://www.pcgameshardware.de/aid,648699/Radeon-HD-4800-Der-grosse-PCGH-Benchmark-Test/Grafikkarte/Test/

Auch Autodesk bietet mittlerweile eine Orientierungshilfe an. Wählen Sie hier auch
für LTplus als Produkt AutoCAD:        http://www.autodesk.com/graphics-hardware

Bei der Grafikkarten-Auswahl gilt wohl weiterhin der Grundsatz: "Mit einer
älteren High-End-Karten fahren Sie meist besser als mit aktuell beworbenen
"günstigen" Low-End-Karten. Wegen der meist guten OpenGL-Implementation
empfehlen sich hier die ATI/AMD-
High-End-Chips aus dem jeweiligen Vorjahr,
z.B.:  Radeon HD 4870 RV770 für ca. 130.-€ bis 150.-€ auf ASUS-Grafikkarten.


Auch der verlangsamende Einfluss von "neuen" Betriebssystemen und aktuellen
Programmen auf "alten" Rechnern ist nicht zu unterschätzen, so ist z.B. unser
Baustellen-Notebook mit
WindowsXP SP1 am schnellsten und mit Windows 7
noch komfortabel nutzbar. Für das reine Unterhaltungssystem Windows-Vista
ist unser Baustellen-
Notebook nicht geeignet - was leicht zu verkraften ist, lesen
Sie dazu auch:
Neues zu Vista

Gleiches kann auch für ein wirklich altes Programm wie z.B. AutoCAD LT 98
gelten. Lässt sich dieses auf "alten" Rechnern unter XP noch verwenden, kann
es u.U. unter Win7 nur noch mit recht viel Fachwissen installier- und nutzbar sein.

Wird andererseits auf diesem "alten" Rechner ein aktuelles Programm wie Auto-
CAD LT 2010 oder LTplus 2011 installiert, können diese "gefühlt" zunächst durch-
aus langsamer erscheinen, weil die Optimierung der grafischen Benutzerschnitt-
stelle in erster Linie auf halbwegs aktuelle Grafikkarten, die auch noch im Handel
erhältlich sind, zugeschnitten ist.
Grafikkarten die bereits in Ihrem Herstellungsjahr
qualitativ am unteren Ende der Skala waren, werden hier ihre Schwächen deutlich
schneller offenbaren, als auch schon damals empfehlenswerte Grafikkarten (s.o.).

Ein neueres Betriebssystem/Programm wird erst auf einem aktuelleren Rechner
seine Vorzüge in punkto Leistung und Bedienkomfort entfalten...
 

Fazit:

Zunächst sollte man einen CAD-Rechner in erster Linie als solchen behandeln
und ihn nicht gleichzeitig mit Unterhaltungssoftware ausstatten. Die Computer-
maus, also das zentrale Werkzeug beim CAD, kann gar nicht hochwertig genug
sein. Hier sind heutzutage kabellose, gelenkschonende Infrarot-Mäuse mit hoher
Genauigkeit (Auflösung) und dem dazu notwendigen Mauspad empfehlenswert,
z.B. Microsofts Natural Wireless Laser Mouse 6000 oder Logitech MX 1100 (ab
45.-€).

Daneben ist es wichtig, eine für CAD geeignete Grafikkarte, oder zumindest keine
ausgesprochene Spielekarten einzusetzen, da diese pixelorientierten Karten mit
den mathematisch exakten Vektorfunktionen nur wenig anzufangen wissen. Was
nicht heissen soll, daß eine teurere Karte für CAD nötig wäre. Eine AMD/ATI Radeon
X 1950 für ca. 150.-EUR ist besser als ein ebenso teurer Onboard-Chip, der gerade
noch für ein Malprogramm ausreichend ist, oder eine für Computerspiele optimierte
Nvidia-Grafikkarte für 750.-€

Entscheidend ist hier auch der aktuelle Grafikkarten-Treiber vom jeweiligen Karten-
Hersteller, der natürlich den meist älteren Microsoft-Treibern vorzuziehen ist, weil
nur
aktuelle Grafikkarten-Treiber, die für CAD wichtige OpenGL-Schnittstelle optimal
nutzen und so die Darstellungsgeschwindigkeit deutlich steigern können.


Gut beraten wird man hier tagesaktuell eigentlich nur noch im Fachhandel.

 

*** die beiden erstgenannten Elektro-Discounter gehören, trotz anderslautender
Werbebotschaft bekanntermassen zur gleichen Aktiengesellschaft...

Windows® XP

Vista® 32/64bit

Windows® 7  32/64bit


Seit 21.Oktober ist nun auch das überarbeitete Vista unter dem Namen Windows 7 auf dem Markt. Einige der
unangenehmen Eigenschaften von Vista konnten hier beseitigt bzw. zurückgenommen werden, sodaß sich
zumindest für leidgeprüfte Vista-Anwender ein erneutes Update lohnen könnte.

Zitat aus der Microsoft-Marketing-Abteilung:

Windows 7   Die beste Unterhaltung auf Ihrem Computer...

Windows 7 bietet umfangreiche, dynamische Unterhaltungsmöglichkeiten
auf Ihrem Computer und ermöglicht das problemlose Erstellen von Heim-
netzwerken sowie das Freigeben all Ihrer Lieblingsfotos, -videos und -songs.
Sie können sogar Fernsehsendungen ansehen, anhalten und wiederholen
oder aufzeichnen, um diese zu einem beliebigen Zeitpunkt an einem belie-
bigen Ort anzusehen.

...

LTplus ist sowohl auf der 32-bit als auch auf der 64-bit Version lauffähig. Wir empfehlen hier gene-
rell die 32-bit Version, weil die Windows-Arbeitsspeicher-Verwaltung hier den angebotenen Rechnern
angemessen ist und fast alle Programme und Geräte-Treiber derzeit nur in der 32-bit Variante ange-
boten werden. Daneben setzt man sich bei der 64-bit Version der rigiden Windows-Herstellerzertifi-
zierung auch noch bei den unerlässlichen Geräte-Treibern aus :

Die Herstellerzertifizierung entspricht den kostenpflichtigen "Gelben Seiten für Windows-Programme",
d.h. hier wird lediglich eine kostenpflichtige Programmhersteller-Datenbank abgefragt. Die sporadisch beim
Beenden von Programmen auftauchende Vista-Meldung "Programm funktioniert nicht mehr" bedeutet ledig-
lich, daß das Programm schnell und dennoch sauber beendet wurde, dies allerding bevor die langsame
Benutzerkontensteuerung es einer ausgiebigen Prüfung unterziehen konnte. Mit anderen Worten verlangsamt
und verkompliziert die Benutzerkontensteuerung die Arbeit lediglich, indem kostenpflichtige Zertifikate ohne
jede Aussagekraft laufend geprüft werden und dies ohne dafür mehr Sicherheit zu bieten. Lesen Sie dazu
auch die
Hinweise zu 64-bit im AI-Forum...

Die aktuelle Version wurde bereits an  Windows 7  angepasst, d.h. die Icons sind durchweg in
Grautönen gehalten um als sekundäre Programm-/Werkzeugoberfläche gegenüber Ihren eigenen
Architektur-Entwürfen optisch zurückzutreten.

Installieren Sie alle Programme unter Vista und auch Windows 7 in ein beliebiges Verzeichnis wie z.B.
"C:\Anwendungen" oder "X:\Programme" um es sinnvoll auch ohne Administratorrechte nutzen zu können.
Installieren Sie Programme, wegen des sogenannten
Vista/Windows 7 - ProgramFile-Bug, aber auf keinen
Fall in einen der speziellen Windows-Unterordner C:\Programme bzw. C:\Program Files (beide read-only).

Weitere Links zu Windows 7® finden Sie auch noch im AI-Forum . Die nachfolgenden Hinweise zu Vista®
sollten nun eigentlich der Vergangenheit angehören...


Microsoft Windows Vista® RC2

die letzte Vorab-Version ?

Am 30.01.2007 als Release auf den Markt geworfen, im Jahre 2008 wurde lediglich ein Marktanteil
von max. 4% in Deutschland erreicht. Wohl auch deshalb hatte sich Microsoft mittlerweile für die Unan-
nehmlichkeiten entschuldigt und für Ende 2009 ein überarbeitetes "neues" Windows 7 angekündigt...

Möglicherweise lassen sich ja wirklich ein paar Unerfahrene von den Werbeversprechungen, der bunten
Oberfläche und den putzigen Gimmicks zu einem Update auf das neue Unterhaltungs-System hinreissen -
um Fragen und Ärger vorzubeugen die folgende Tabelle:

  Vista® bzw. Windows 7® Kompatibilität:
Installation unter Windows 7 ?  

Zumindest 1x nach der Installation als Admini-
strator
starten, damit Registry-Einstellungen ini-
tialisiert werden - andernfalls blinkt z.B. beim Start
kurz ein IntelliCAD-Hinweis zu REGEDIT auf.

 

   
Komfortables Arbeiten wie unter WindowsXP gewohnt ?

 

Die LTplus-Programme laufen unter Vista®,
wie die meisten aktuellen Programme (z.B.
AutoCAD/LT 2011), wirklich komfortabel nur
mit Administratorrechten ...

siehe Vista
  Tip 2

 

   
Ändern/Anpassen von Menüs oder Werkzeugkästen unter AutoCAD ?  

Auch die aktuellen AutoCAD/LT Versionen
müssen immer dann
mit Administrator-
rechten
gestartet werden, d.h. sie müssen
sie
"Als Administrator ausführen...", wenn
ein Script gestartet werden soll, oder Sie die
Werkzeugkästen (CUI) anpassen möchten.

 

   
"Ältere" Programme allgemein  

Immer   "Als Administrator ausführen..." ,
wenn das Programm vor 2009 gekauft wurde

Programme, die auch noch xp-kompatibel sind,
d.h. weiterhin unter allen Windows-Varianten
laufen, dürfen Sie NICHT in den Windows-Ordner
C:\Programme, sondern nur in einen beliebigen
anderen Ordner installieren - s.a. Windows 7

 

"Ältere" Hardware allgemein  

Immer  Treiber-Verfügbarkeit prüfen... ,
wenn die Hardware vor 2009 gekauft wurde

 

   

 

Vista®-Tip 1 :

Programme, hier z.B. AutoCAD/LT, lassen sich auch ohne einen Patch "Als Administrator ausführen...",
also auf dem Icon von AutoCAD/LT bzw. !_LTplus_Neustarten mit der rechten Maustaste das Kontextmenü
aufrufen und dort "Als Administrator ausführen..." wählen.

Vista®-Tip 2:

Dauerhaft kann dies auch unter "Eigenschaften" und dort unter "Kompatibilität" eingestellt werden.

Markieren Sie hier "Programm als Administrator ausführen". Tun Sie dies auch unter "Einstellungen für alle Benutzer..."
 

Vista®-Tip 3:

Schadprogramme lassen sich mit dem Windows Defender entfernen...

Weitere Links zu MS-Vista® finden Sie auch noch im AI-Forum...

LTplus architektur  @  Apple ® MacOS X

In VMs und DualBoot-Systemen ( Apple Bootcamp & Linux Grub ) läuft LTplus auch mit Apple MacOS X und
Linux wie unter  Windows gewohnt. Empfehlenswert ist hier aber das günstige CrossOver ( für ca. 40.-€ ), weil
Sie damit LTplus und viele andere Windows-Programme auch ohne eine Windows-Lizenz direkt
unter Apple
MacOS X
nutzen können.

CrossOver basiert auf der freien Software Wine, einer Implementierung der Windows-Schnittstellen, die
ursprünglich für Linux entwickelt wurde. Deshalb läuft LTplus auch unter Linux, ist dort aber wegen der
Linux-Treiber-Problematik weiterhin wohl nur für Experten geeignet, d.h. wir können LTplus derzeit nur für

CrossOver
 unter
Apple MacOS X empfehlen...

Codeweavers brachte das Produkt ursprünglich unter dem Namen CrossOver Office für Linux auf den Markt.
CrossOver
 wird für
Apple MacOS X für ca. 40.- € angeboten unter: http://www.codeweavers.com/

Installieren Sie die LTplus-Windows-Versionen wie gewohnt auch unter CrossOver für Apple MacOS X . Sie
benötigen zur Vervollständigung der Installation lediglich zusätzlich die
LTplus eXtensions für Apple MacOS X.

Wenn Sie unser exklusives 30-Tage-Rückgaberecht nutzen möchten, bestellen Sie LTplus als CD-Version.
Für die zum Kauf bereits fest entschlossenen Kollegen gibt es auch noch die Download-Versionen, die den
vollen Funktionsumfang der CD-Versionen beinhalten, aber noch kostengünstiger mit bis zu 30% Rabatt an-
geboten werden.

Unter MacOS X sind DWG-Konvertierung und Grafikanzeige nicht ganz so schnell wie unter Windows XP,
aber schneller als unter Linux Versionen - dies liegt wohl an der mangelnden Linux Treiber-Unterstützung.

 

Die native Windows-OpenGL-Schnittstelle kann unter MacOS X nicht genutzt werden. Dafür gibt es im LTplus
3D-Menü das Tool X-Render und den 3D-Modeller, der neben einem QuickShader zusätzlich auch einen High-
Quality-Renderer
beinhaltet.

Zur Installation von LTplus unter CrossOver für Apple MacOS X werden zusätzlich die LTplus eXtensions
benötigt, die Sie kostenlos herunterladen können > http://www.ltplusAI.de/download/
Setup_eXtensions.zip

 

   

 

 

 

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